Morbus Menière...

... ist der bekannteste Vertreter einer Gruppe von Erkrankungen, bei denen eine Beeinträchtigung des Endolymphraumes im menschlichen Innenohr zu beobachten ist. Andere Bezeichnungen für endolymphatische Störungen lauten: Menière Syndrom, Fluktuierendes Hörvermögen, Lermoyez-Syndrom und endolymphatischer Hydrops.

Bisher sagten die verwandten Bezeichnungen wenig über die Gründe und Abläufe bei diesen Erkrankungen aus. Neuerdings werden die Störungen unter dem Begriff Degenerative Vestibulo-Cochleäre Störungen (disorders), kurz DVCD zusammengefasst.

 

Als Ursachen sind anzusehen:

  • Immunologische Störungen (Allergien, Intoleranzen), eine autoimmunologische Reaktion im Endolymphsystem bewirken.
  • Veränderung der Blutversorgung durch Gefäßanomalien und Blutgefäßspasmen (vestibulo-cochleäre Migräne)
  • Störungen des Stoffwechselgleigewichts im Endolymphorgan durch erbliche, anatomische oder traumatische Faktoren.
  • Herderkrankungen an Kopf und Hals mit Auswirkung auf das Innenohr.
  • Störungen der Kopf- und Kiefergelenke, sowie Wirbelsäulenerkrankungen an Hals, Brust oder Rücken, welche die vegetative Nervenversorgung im Endolymphorgan verschlechtern. 
  • Seelische Reaktionen und Störungen
  • Toxische Belastungen aus Umwelt oder z.B. Zahnmaterialien, die eine direkte Auswirkung auf den Stoffwechsel des Endolymphogans haben.


Umfassende Diagnostik...

 ... steht am Anfang jeder ganzheitlichen Behandlung. Ihr kommt aufgrund der großen Anzahl von Ursachen  entscheidende Bedeutung zu.  Die Untersuchungen von HNO-Arzt, Zahnarzt und Orthopäde helfen den Ursachen der Endolymphstörung auf die Spur zu kommen und die richtigen Behandlungswege zu finden. Die richtige Therapie wird durch die vorliegende Ursache definiert und kommt aus einem weiten Spektrum an Behandlungsmethoden.


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